Die Vermessungs-Auswertung ist das kleine Geschwister von Punktwolkenpilot: Messdaten aus dem Tachymeter oder Nivellier laden, Stationierung, Netzausgleichung, Nivellement, Lageplan und Epochenvergleich bekommen. Mit Standardabweichung zu jedem Ergebnis, offline, ohne Anmeldung.
Läuft in jedem aktuellen Browser auf Windows, Linux, macOS und Android und lässt sich als App installieren. Nichts wird hochgeladen, die Auswertung rechnet vollständig auf Ihrem Gerät. Sie können die App ohne Rückfrage in Ihrem Haus einsetzen.

Punktwolkenpilot ist aus dem Vermessungsalltag an Ingenieurbauwerken entstanden. Dort wird nicht nur gescannt, sondern vor allem nivelliert und mit dem Tachymeter gemessen. Für diese Arbeit habe ich mir ein Werkzeug gebaut, das die Messung so auswertet, wie ich es unterschreiben kann: strenge Ausgleichung, Standardabweichung zu jedem Wert, Bewegung nur, wenn sie signifikant ist. Dieses Werkzeug gebe ich kostenlos weiter. Wer damit arbeitet, sieht, wie Punktwolkenpilot denkt, bevor er den ersten Scan lädt.
Vor jeder Veröffentlichung rechnet die App ein Referenz-Nivellement nach und vergleicht mit Leica Infinity: 13 Linien, 344 Werte, zulässige Abweichung 0,06 mm. Weicht etwas ab, geht die neue Fassung nicht online.
Die App ist eine einzige Seite, die im Browser rechnet. Es gibt keinen Server für Messdaten, keine Konten, keine Auswertung Ihres Verhaltens. Das macht sie auch in Behördennetzen ohne Cloud-Freigabe einsetzbar.
Feldbuch-Formular ausgefüllt als PDF und Excel, Protokoll der ganzen Auswertung zum Drucken, farbiges Excel mit allen Tabellen, DXF und JPG für den Lageplan, Excel-Vorlagen für den Epochenvergleich werden direkt befüllt.
Die Bilder zeigen die App mit erfundenen Testdaten einer Beispielbrücke. Alle Karten erscheinen von selbst, sobald passende Dateien geladen sind.

Je Aufstellung wird der Standpunkt durch Rückwärtsschnitt auf die Festpunkte bestimmt, Händigkeit und Grobfehler erkennt die App selbst. Die strenge Gesamtausgleichung nach Gauß-Markov verschneidet alle Aufstellungen gemeinsam und liefert σ0, Standardabweichungen je Punkt, Richtungs- und Distanz-RMS. Die Plausibilitätsprüfung findet vertippte Punktnummern und Selbstanzielungen und schlägt die Korrektur vor.

Linien- und Schleifennivellements aus GSI oder LandXML, Anschluss an die Festpunktdatei, Fehlerverteilung nach Strecke oder Standpunkt, Toleranzformel A + B·L + C·√L. Jede Linie zeigt Ablesungen, Verbesserungen, ausgeglichene Höhen und die interne Anker-Matrix. Das Feldbuch-Formular kommt ausgefüllt als PDF und Excel, falsch eingegebene Punktnummern werden erkannt und lassen sich direkt berichtigen.

Gerätecodes oder Punktnummernbereiche ordnen jedem Punkt eine Objektart zu: Böschung, Weg, Straße, Treppe, Rampe, Einzelpunkt. Die App verbindet die Punkte zu Linien, zeichnet Böschungsschraffuren, schlägt Kanten aus Höhensprüngen vor und exportiert den Entwurf als DXF und JPG für die Weiterbearbeitung im CAD.

Koordinatendateien werden zu Ständen gruppiert, Verschiebungen zum vorigen und zum ersten Stand berechnet und gegen das Messrauschen geprüft. Erst was über der Schwelle aus σ und Konfidenz liegt, gilt als bewegt. Lastfälle wie Ober- und Unterwasser lassen sich aus den Punktnamen lesen, die Ergebnisse füllen vorhandene Excel-Vorlagen. Genau dieser Gedanke steckt auch in der Deformationsanalyse von Punktwolkenpilot.
Der Epochenvergleich der Vermessungs-Auswertung und die Deformationsanalyse von Punktwolkenpilot beantworten dieselbe Frage: Hat sich das Bauwerk bewegt, oder streut nur die Messung? Beide rechnen mit Standardabweichung und Signifikanzschwelle, beide laufen offline. Wer seine Bauwerke bisher mit Tachymeter und Nivellier überwacht, kann denselben Nachweis aus dem Laserscan führen, flächenhaft und mit ausgeglichener Geometrie statt einzelner Bolzen.

Nichts. Die Vermessungs-Auswertung ist ein kostenloses Werkzeug ohne Anmeldung, ohne Werbung und ohne Datensammlung. Sie läuft im Browser und lässt sich als App installieren.
Leica und GeoMax DBX (X01 Punkte, X13 Beobachtungen), GSI (Netz- und Nivellier-GSI, Koordinaten mit Punktcode), LandXML aus dem LS15-Export, WSV-ASC, Leica-Feldprotokolle (LQP) und CSV mit freier Spaltenzuordnung. Entwickelt und geprüft wurde mit Leica-Daten.
Das Nivellement wird vor jeder Veröffentlichung automatisch gegen Leica Infinity nachgerechnet: 13 Linien, 344 Punkthöhen und Abschlussfehler, zulässige Abweichung 0,06 mm. Die Netzausgleichung ist eine strenge Ausgleichung nach kleinsten Quadraten mit Standardabweichungen je Punkt und Grobfehlersuche.
Auf Ihrem Rechner. Die App lädt einmal die Programmseite und rechnet danach vollständig im Browser, auch offline. Es gibt keinen Server, an den Messdaten gesendet werden. Vorlagen und Festpunktlisten, die Sie in der Bibliothek ablegen, bleiben ebenfalls nur im Browser.
Beide stammen vom selben Entwickler und folgen denselben Regeln: strenge Ausgleichung, Standardabweichung zu jedem Ergebnis, Signifikanz statt Bauchgefühl, alles offline. Die Vermessungs-Auswertung macht das für Tachymeter und Nivellier, Punktwolkenpilot für terrestrische Laserscans. Wer Deformationen heute aus Nivellement und Tachymetrie ableitet, findet in Punktwolkenpilot denselben Gedanken für die Punktwolke.
Gern, an app@lischwe.de. Viele Funktionen der App sind aus solchen Rückmeldungen entstanden, zum Beispiel das ausgefüllte Feldbuch-Formular oder die Erkennung falsch eingegebener Punktnummern.
Die App trägt die Kennzeichnung Beta: Ergebnisse bitte fachlich prüfen, wie bei jeder Auswertesoftware. Hinweise zur Nutzung stehen in der App unter Rechtliches.