Punktwolkenpilot vergleicht Laserscan-Epochen so, wie es ein Geodät im Nivellement tun würde: mit eigenem Bauwerkssystem je Epoche, strenger Ausgleichung und einer Signifikanzaussage, die vor Gericht und im Prüfbericht Bestand hat.
Windows-Programm ohne Installation, Linux als Programmordner. Läuft komplett offline, Punktwolken verlassen den Rechner nie.

Zwei Punktwolken aufeinander zu registrieren und Abstände einzufärben ist schnell gemacht, aber die bunte Karte sagt nichts darüber, ob sich das Bauwerk wirklich bewegt hat oder nur die Registrierung streut. Punktwolkenpilot leitet in jeder Epoche unabhängig ein Bauwerkskoordinatensystem aus stabiler Regelgeometrie ab (zum Beispiel drei Betonflächen), gleicht jedes Bauteil als Ebene, Zylinder oder Gerade streng aus und vergleicht Parameter statt Punkte: Radius, Achslage, Neigung, Durchbiegung, Ovalität, Lotversatz. Jede Differenz kommt mit Standardabweichung aus der Ausgleichung, Bündelfehler aus dem Registrierungsbericht und Bauteiltemperatur gehen in die Unsicherheit ein.
Drei Bezugsflächen (Sohle, Längswand, Stirnwand) direkt in der Ansicht anklicken, daraus entsteht das Datum der Epoche. Die Kongruenzprüfung warnt, wenn Kammerbreite oder Winkel des Datum-Betons nicht zusammenpassen.
d > 3·s_d signifikant, 2 bis 3 s auffällig. s_d aus beiden Epochen, Bündelfehler und optional Thermik. Auch „nichts hat sich bewegt“ wird vollständig ausgewiesen.
Zylinder- und Geraden-Regionen liefern Ovalität und Lotversatz (Behälter, Türme) sowie Durchbiegung getrennt vertikal und horizontal (Kranbahnen, Träger).
Wasserstand, Lastfall oder Torstellung als Vergleichszustand. Metadaten je Epoche per Formular, gespeichert als YAML neben den Messdaten.
Optionales, M3C2-artiges Verfahren auf den Übersichtswolken beider Epochen: Heatmap in 3D und Draufsicht zeigt, wo man hinschauen sollte. Die Aussage liefert der Parametervergleich.
Linienbauwerke (Brücke, Steg, Träger) gegen Sehne, Gerade oder Parabel; zweite Epoche ergibt die Setzung.
Helmert-Transformation über Passpunkte, UTM- und Gauß-Krüger-Abbildung; Lagekarte im Qualitäts-Reiter, Export der Punktwolke in Landeskoordinaten.
Ergebnisse: Parametertabellen je Epoche und Vergleich (CSV), Signifikanz je Region, Draufsicht-Karte und Histogramm, Abweichungs-Heatmap in der 3D-Ansicht, Bericht mit Bildern (HTML und Markdown), Berichte zusätzlich als PDF und DOCX.
Vermessungs- und Ingenieurbüros, Bauunternehmen, Stahl- und Metallbau, Wasserstraßen- und Bauverwaltungen, Betreiber baulicher Anlagen, Hochschulen. Eine Lizenz je Arbeitsplatz, alle Werkzeuge enthalten, Abrechnung per Rechnung, für Behörden als XRechnung.
Alle, deren Software strukturierte E57-Dateien je Standpunkt mit Pose schreibt; das ist Standard bei Leica (Cyclone REGISTER 360), Faro (SCENE), Trimble (RealWorks) und Z+F. Entwickelt und getestet wurde mit Leica RTC360; die Eingangskontrolle prüft jeden Export vor der Arbeit und benennt Probleme.
Beliebig viele. Regionen werden einmal festgelegt und gelten für alle Epochen; jede weitere Messung wird mit demselben Ablauf ausgewertet.
Die Bauteiltemperatur wird separat gemessen und je Region eingetragen. Längenbezogene Größen werden temperaturreduziert, der Anteil wird getrennt ausgewiesen.
Bauteilerkennung in Punktwolken: Rohre, Träger, Stützen, Geländer
Scan-to-BIM: IFC4-Modell aus dem Laserscan
Aufmaß und Prüfung aus Laserscans: DIN 18202, Kranbahn, Lichtraum, Soll-Ist
Gelände, Volumen und Massen aus Laserscans
3D-Druck aus der Punktwolke: druckfertige STL aus dem Laserscan